Lisa und Marei II

02.02.2016 daHEIM

Die beiden Studentinnen des Studiengangs „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ der Universität Hildesheim hatten KUNSTASYL am 8. und 9. Januar besucht. Im Rahmen eines Seminares analysierten sie unter dem Titel „Zwischen Kunst und Politik - Kulturprojekte mit Flüchtlingen“ ein ausgewähltes Projekt. Die beiden Studentinnen hatten sich für KUNSTASYL entschieden.

Bestandteil ihrer Seminararbeit war eine visuelle Darstellung des ausgewählten Projektes. Am MIttwoch, den 27.1. wurden ihre Ergebnisse im Rahmen einer Ausstellung auf dem Universitätscampus - Domäne Marienburg- präsentiert. Lisa und Marei schrieben uns:

"Sie [die Ausstellung : Anmerkung Editor] war sehr interessant, vielseitig und gut besucht. Es gab Diskussionen, über Kopfhörer konnte man Geschichten hören, es gab viel Lesestoff und einige Filme. Man konnte Gedanken aufschreiben und weiter geben. Es gab eine One-to-One Performance, die unter anderem in gewisser Weise das Wort „Flüchtling“ bzw. die Kategorisierung einer Person als solchen kritisieren wollte. „Ist diese Person, der ich gegenüber sitze eine, die fliehen musste, oder denke ich das nur, weil es in dem ausgestellten Kontext logisch erscheint?" Die Person war kein Mensch, der fliehen musste. Am Ende der Ausstellung gab es ein Konzert der Band: SP Music.

Für unsere Präsentation haben wir versucht, kleine und große Akzente, die unserer Meinung nach euer Projekt ausmachen, zu setzten bzw. zu rekonstruieren. Wir haben einen kleinen Raum gebaut, gerade deswegen, weil es in eurem Projekt um die Bildung und Nutzung eines Raumes geht. An die eine Wand haben wir eine kleine Diashow mit Bildern von eurer Website und Informationen projiziert. Gegenüber haben wir ein Sofa gestellt, um sich die Projektion anzuschauen, im entworfenen Infoblatt zu lesen oder eure Website durchzustöbern. Außerdem haben wir an einer kleinen Stellwand ausgewählte Bilder, auf denen immer das Schild „Seh ich aus wie ein Flüchtling ? “ zu sehen ist, aufgehängt. Nachdem wir den BesuchernInnen vor dieser Wand erklärt haben, was es mit dieser Schild-Aktion auf sich hat, haben wir sie gefragt, ob wir Bilder von ihnen mit dem nachgemachten Schild machen können, um die Pinnwand (nur im Rahmen der Ausstellung) zu erweitern und damit ganz direkt den Gedanken um das Wort „Flüchtling“ deutlich zu machen. An den restlichen Wänden hingen Aussagen, aus unseren Gesprächen während unseres Besuches oder andere Zitate und Informationen."

 Wir danken!

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Lisa

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Marei

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Installation zu KUNSTASYL von Lisa und Marei

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Besucher*innen der Ausstellung auf dem Universitätscampus

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Detail der Installation zu KUNSTASYL von Lisa und Marei

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Detail der Installation zu KUNSTASYL von Lisa und Marei