"Mein Verlangen ist fürchterlich. Ich bin am Ende. Ich will leben."
Wir alle brauchen Leben, doch dann erscheint ein Messer.
Wir brauchen ein Leben, doch wir empfangen einen Tod.
Er verfolgt uns mit seinem alten, heimtückischen Atem.
Niemand kann ihn sehen, niemand sieht sein Gesicht.
Seine grausame Grimasse hat keine Form, keine Anmut.
Wie lang, denken wir, werden Heim und Herd bleiben?
Wie lang wird das versiegelte Dokument weitergereicht?
Wie lang teilen Brüder ihr Erbe?
Wie lang werden die Flüsse steigen und anschwellen zum Tanz
der Libellen die ihren Blick der Sonne zuwenden?
Doch niemand sieht die Sonne wirklich, nicht einer.
Aus: Morgan, E. (2005). The play of Gilgamesh. Manchester: Carcanet.
Am Tisch wird die Mindmap diskutiert. Iyas zeichnet die Grenzen der Türkei, Syriens, Iraks. Die Erstellung und Diskussion einer Landkarte wird Teil von UTC 7 hours parallel performances sein.
Stefan und Stefanie, Iyas und Omar bei den Begrüßungsritualen. Im Hintergrund barbara und die Anthropologin Dr. Katarzyna Puzon von der Humboldt-Universität.
"Mein Verlangen ist fürchterlich. Ich bin am Ende. Ich will leben" - Stefan, Stefanie, Iyas, Omar, Mohammed











