"Oh Ezzedin, erinnerst du dich noch an den Moment deiner Abreise? Du standest einfach da."
In der Ausstellung daHeim:Einsichten in flüchtige Leben hängt ein Laken vor einer Türöffnung. Es erzählt in Gedichtform eine Geschichte. Ez Aldins Vater heißt Muhammad Torkmani, er erzählt die Geschichte. Seine Worte tragen die Gedanken eines Vaters zu uns, der weit entfernt von seinem Sohn an eben diesen denkt. Auszüge aus dem Brief in Form eines Gedichts, den Muhammad Torkmani an seinen Sohn schickte, sind im Museum Europäischer Kulturen auf Deutsch zu lesen. Arabische Auszüge ziehen ihre Spuren über das hängende Linnen im MEK, während das Deutsche gefaltet zu seinen Füßen liegt.
Die Worte Muhammad Torkmanis sind nun Inspiration und Rythmus für die Tänzer und ein stiller Brief wird laut, wird zu Bewegung, Auf Arabisch und Deutsch.
"Dies ist meine Geschichte. In Gedichtform erzähle ich sie hier." - Bashir Torkmani überträgt das Gedicht seines Vaters an die Söhne auf einen Bettbezug.
Iyas, Omar und Mohammed gesellten sich nach der Performance-Probe zur Tanzprobe dazu. Im Vordergrund diskutieren Dachil und Mohammed.




























