HEIMart

daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben
Mit Bezug auf die aktuelle Situation von Zuwanderer*innen durch Flucht in Deutschland und Europa realisiert das Museum Europäischer Kulturen zusammen mit KUNSTASYL ein Ausstellungsprojekt. „daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben“ soll mit Mitteln der Kunst und Methoden der Kulturanthropologiein einem experimentellen, werkstattartigen Prozess Erfahrungen, Wünsche, Lebensperspektiven und Wohnwelten von Menschen, die fliehen mussten, aufzeigen. Historisch eingebettet wird das aktuelle Thema mit Beispielen von Geflüchteten in, nach und aus Europa im 19. und 20. Jahrhundert. Die Ausstellung eröffnet am 21. Juli 2016.
Am 4.3. fand die Auftaktveranstaltung statt. Als Zeichen der "freundlichen Übernahme" des Sonderausstellungsraumes des Museums Europäischer Kulturen wurde um 17 Uhr an der Fassade des Museums die KUNSTASYL-Flagge gehisst.

Blick ins Foyer des MEK Museums Europäischer Kulturen. Am 17.5.2015 hatte Mohamed Firas auf einem 17Meter langen roten Teppich vor dem Heim für Asylsuchende in der Staakener Straße in Spandau den Abschnitt seiner Flucht von Lybien nach Italien performed. Die Aufzeichnung der Performance "WELCOME" wird anläßlich der "freundlichen Übernahme" der Ausstellungsräume durch KUNSTASYL im Museum über zwei Smartphones in den Schwimmwesten wiedergegeben.
DIE KÖNIGE: UTC - 7 HOURS PARALLEL PERFORMANCES TRAILOR
Wiederherstellung des Maßes
Garten der Träume
„Denn ohne Wohnung kommt man buchstäblich um.“*
"Nur wenn du zum ersten Mal hinkommst, siehst du das LaGeSo von vorne,
"Ich bin kein Esel",
Weltball
Ringsum alles werkt
Seil und Welle
EMERGENCY PAINTING
Wellenspiele
WORK THE MUSEUM
SCHEIDEWEGE
daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben
Wege...
Klagemauer
HETEROPIAS oder
Schattenspiele
AGEDO
[da:HAIM]
KUNSTASYL at Corner College
ROOM 102
KUNSTASYLtours bewirbt die Vitrine in der U Karl-Marx-Straße
WELCOME!
14.5 performance
13.5 Performance
8.5 performance | Zweite Probe

Der von Mawlud und Dachil bewohnte Raum 102 im Heim für Geflüchtete und Asylsuchende in der Staakener Straße Berlin-Spandau wurde mit seinem gesamten Mobiliar und seiner "Ausstattung"- den Müll im Mülleimer mit Deckel eingeschlossen- in die zentrale Ausstellung von 48Stunden Neukölln transferiert. Das Reisebüro "KUNSTASYLtours" empfing die Besucher. Gäste des Festivals konnten vor Ort einen Sitzplatz neben einem Bewohner des Heimes für eine einstündige Bustour von Podujeva über Tuzla, Damaskus, Baalbek und Gujrat bis ins Shingalgebirge buchen.





























