Karfreitag
03.04.2015
daHEIM
Serdar, aufgewachsen an der syrisch-türkischen Grenze, nahe der Stadt Al-Qāmišlī, in einem Dorf mit 25 Häusern, sitzt auf der Bettkante und zitiert Hegel, Marx, Engels, Feuerbach und Nietzsche. Die beiden Syrer Serdar und Mawlud gewähren Einblicke in ihre Leben, wie es sie mal gab, vor der Zerstörung ihrer Existenz durch den Bürgerkrieg.
Tag und Nacht donnern Güterzüge vor dem Fenster ihres Zimmers vorbei, als müssten sie unentwegt die Kriegstrümmern zerborstener Leben entsorgen.
Die Sonne durchbricht endlich die Wolkendecke.
Wir arbeiten draußen.
Milad und Hisam ziehen aus.




