Picknick im Hof

04.08.2015 daHEIM

DaHEIM. Der Garten leuchtet bunt. Die ersten Gäste erscheinen pünktlich zum Picknick. Sie befüllen das Büffet mit ihren mitgebrachten Speisen und Getränken. Alles sieht schön aus, sorgfältig zubereitet und ausgewählt. „Dürfen wir denn auch rein?“, fragt eine Besucherin.

„Rein“ meint, einen dieser viel beschriebenen Unorte zu betreten, Beispiel einer urbanen und humanitäre Problemzone. So steigen wir denn die Treppen hoch – Zimmertüren stehen auf, geben den Blick frei auf „Tisch, Stuhl, Bett, Schrank und den Mülleimer mit Deckel“. Sulejman kurvt mit dem Dreirad durch den Flur - entlang jener „50m bis zum Zähneputzen“, wie Latif die Strecke bis zum Waschbecken beschreibt. Omar und Taghrid, Mazin, Hjiba und Familie Soboh kochen. Ihre Gesichter sind fröhlicher als die der Besucher. Wer ein Heim das erste Mal betritt, erleidet einen Schock.

„Eine schlechte Wohnung macht brave Leute verächtlich.“
Natürlich Goethe.
Das Picknick findet draußen statt. Die Sonne scheint.

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daHEIM - Latif | Tuana

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Erste Gäste

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Bruno Schönbächler, Grafiker und Spender des grün-weissen Stoffes unterm Sonnendach mit Gastgeschenk für Dakel

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Drin

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Omar

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Taghrid

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omar

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Mazin bereitet Kibbeh zu. Der syrische Koch leitete in Damaskus zwei Restaurants.

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Probierstücke

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Mazin und Hjiba

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Fatima Soboh, Fallafelköchin aus Balbeek. Auch sie führte ein eigenes Restaurant und sicherte damit die Existenz ihrer Familie.

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Fatima Soboh | bc

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Marie ist ein Nachbarskind. Von ihr stammen die rosa Prinzessinnenschuhe, die Vanesa am Morgen dieses Tages für die Rückfahrt nach Bosnien trug.

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Rundgang

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Latif

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Gäste im Asyl

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Mawlud

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Nachbarinnen: Marie und Denise mit Mawlud

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Gäste und BewohnerInnen

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Mohammad und Ali

Inaam ist seit zwei Wochen in Berlin. Die Schwester von Dakel und weitere Familienmitgieder waren in den ersten Tagen ihres Aufenthaltes von Obdachlosigkeit bedroht. Die Berliner Heime sind voll, Hotels und Hostels lehnten eine Aufnahme auf Grund der Zahlungsverzögerungen durch das LaGeSo ab.

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Ibrahim, Omar

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Samah und Fatima

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Herr Berlin, Nachbar und Vizepräsidet der Handwerkskammer im Gespräch mit Gordon Grunwald, dem Heimleiter

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Zineta, Dakel, Therry

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Hjiba | bc

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Gordon Grunwald, Leiter des Heimes

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Fuad | Mohammad

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Kumrie | Valbona

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Brisilda | Denis

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Mazin, stehend umringt von BewohnerInnen

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Für Till ist es der letzte Tag als Fotograf von KUNSTASYL. Er hat uns seit Ende Februar begleitet.

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Nabil, leitet die soziale Arbeit im Heim

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8 x 5,4 x 5,3m... Das Sonnendach hat eine Patchworkoberfläche aus gespendeten Kleidern.

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Endrit und Bashkim

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Vom Picknick zur Party

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Valentina hat einen wesentlichen Anteil an der fotografischen Dokumentation dieses Tages.